Delegierte

Delegierte Sandra Buchner, Hebammenschule Bensberg , 2. Ausbildungsjahr

Schon bei meinem ersten WeHe Treffen wurde mir bewusst, wie wichtig und beeindruckend der Zusammenhalt der werdenden Hebammen untereinander ist und welch großen Rückhalt man davon ziehen kann. Die heranwachsende Generation an Hebammen ist engagiert, voller Energie und voller Leidenschaft. Die Hingabe uns werdender Hebammen zu ihrer Berufung, zu den werdenden Eltern und für den bestmöglichen Start der Kinder in ihr Leben, ist nahe zu magisch. Es ist ein besonderes Gut das gestützt, beschützt und unterstützt werden muss. Und dafür ist die Ausbildung ein sehr wichtiger und notwendiger Ort.

„Wehe für Wehe – gemeinsam sind wir stark.“

Delegierter Tobias Richter, Hebammenschule Erfurt, 2. Ausbildungsjahr

Meine Ausbildung zur Hebamme habe ich im September 2015 in Erfurt begonnen. Das erste Ratstreffen, welches ich besucht habe, war im Oktober 2016 in Stuttgart. Seitdem bin ich begeistert von den WeHen und ihrer Leidenschaft für den Beruf der Hebamme. Für mich ist unser Beruf eine Berufung. Tag für Tag kommen wir dieser näher und unserem Ziel, Frauen in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett zu betreuen und zu unterstützen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gegenseitig austauschen und gemeinsam für unsere Ziele einstehen.  WeHe für WeHe

Stellvertretende Delegierte Lori Glass – Tewes, Hebammenschule Marburg, 1. Ausbildungsjahr

Die Ausbildung zur Hebamme habe ich im Mai 2016 in Marburg begonnen. Im Oktober war ich zum ersten Mal bei einem Ratstreffen der WeHen und war begeistert von dem solidarischen Miteinander. Ich engagiere mich im Bundesrat WeHe, weil ich denke, dass wir alle zusammenhalten sollten und gemeinsam mehr erreichen können. Je zufriedener wir in Ausbildung und Studium sind, desto mehr Kraft haben wir die Frauen zu unterstützen, so dass sie selbstbestimmt gebären können.

 

Bei den kommenden Treffen wollen wir den Austausch unter uns zukünftigen Hebammen fördern. Es ist von großer Bedeutung, dass wir in guter Verbindung zueinander stehen um uns gegenseitig über Schönes und Schwieriges in unserer Ausbildung auszutauschen. Wir stellen immer wieder fest, wie unterschiedlich die (Hoch-) Schulen doch sind. Gerne wollen wir von den Erfahrungen anderer werdenden Hebammen profitieren, uns stärken, zuhören und Kraft geben. Insbesondere geht es uns hier um das Externat – viel zu kurz ist sie oft, die Zeit, die wir außerhalb der (meist großen) Kliniken verbringen dürfen. So kurz sie auch sein mag und häufig ist sie leider noch immer sehr kurz, sie ist ganz besonders wertvoll – und darum sollte es möglich sein, den Ort frei wählen zu dürfen, an dem wir unser Externat verbringen.

Gemeinsam wollen wir stetig an der Verbesserung der Situationen in den Schulen und Kreißsälen arbeiten – das konstruktive Gespräch mit Lehrhebammen und Kreißsaalhebammen ist hier besonders wichtig, um wirklich eine Verbesserung, Schritt für Schritt, zu erreichen.

Wir freuen uns, die Ansprechpartnerinnen für Schülerinnen und Studentinnen, aber auch für die Verbände und Lehrerinnen sein zu dürfen! Als kleine Berufsgruppe können wir nur gemeinsam etwas voran bringen um die Hebammenarbeit zu bewahren und ihre Bedingungen verbessern. Ganz besonders die aktuellen Entwicklungen bezüglich der finanziellen Lage der Hebammen sehen wir als Anlass, uns schon jetzt in der Ausbildung berufspolitisch zu engagieren.  Als werdende Hebammen ist es uns schließlich wichtig, nach Beendigung unserer Ausbildung die freie Wahl zu haben, wo unser Arbeitsschwerpunkt liegen soll.

Trotz einiger düsterer Aussichten erleben wir immer wieder Momente in denen uns klar wird, was für einen tollen Beruf wir doch lernen! In diesem Sinne freuen uns auf eure Emails, Anfragen und auf die gemeinsame Arbeit mit euch!

 

Beirätin

Lisa Keil-Reppmann ehem. HSG Bochum

 

 

 

Schatzmeisterin ist derzeit Ana Luca Dressler von der Hebammenschule Bochum.